STIMME von und für Minderheiten N° 45 / IV 2002
>lange zeit in österreich<
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"Wiederstand" Forderungen oder Aufforderungen? Die Wahlen sind geschlagen. Das Unwort "Sondierungsgespräch" macht erneut seine mediale Runde. Wie vom letzten Mal gewohnt, melden sich auch die bekannten "Wendellektuellen" zu Wort. Sie geben in Zeitungen Koalitionsempfehlungen ab, die mitunter ihren eigenen Rundumschlag-Polit-Beratungen von vor drei Jahren diametral entgegengesetzt sind und dennoch mit derselben Vehemenz und Selbstsicherheit vorgetragen werden. Und Kombinations-Slalom ist wieder einmal die öffentliche Königsdisziplin.
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Migration ins historische Gedächtnis rufen Die von der Initiative Minderheiten organisierte und kuratierte Ausstellung >lange Zeit in Österreich< befaßt sich mit der Einwanderung, den MigrantInnen und der österreichischen Gesellschaft 40 Jahre nach Beginn der Anwerbung von Arbeitskräften im Ausland. Ein Überblick.
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Zeitbilder und Leitlinien einer Ausstellung Die Verlegung der Anwerbetätigkeiten ins Ausland Anfang der 1960er Jahre bildete die Fortsetzung der schon länger andauernden Anwerbung von Arbeitskräften aus den agrarischen Randgebieten im Inland für die Industriezentren zwischen Rhein und Donau. Von selbst, ohne Zutun österreichischer Stellen, wäre es zu keiner Einwanderung gekommen. Diese Tatsache soll in der Ausstellung >lange Zeit in Österreich< ihren Ausdruck finden. Ein Grundsatzkatalog.
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Narrative Räume und Orte In der Ausstellung >lange Zeit in Österreich< sollen homogenisierende und übergestülpte Bilder und Klischees strikt vermieden werden. Dies ist nur dann möglich, wenn eine ausdifferenzierte Repräsentation zustande kommt und Migranten und Migrantinnen der ersten, zweiten und dritten Generation ProtagonistInnen des Dialoges bilden: Daher wird die Ausstellung einen partizipativen Charakter haben und eine Erzählung der Ansichtspunkte forcieren. Ein Gestaltungskonzept.
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Anleitung zur Selbstermächtigung Was wäre die Aufgabe eines Vermittlungsteams innerhalb einer Ausstellung, welche die fehlende öffentliche Darstellung von MigrantInnen als politisch handelnde und autonome Subjekte forcieren will? Ein Vermittlungskonzept.
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Exekutive und Menschenrechte: (k)ein Widerspruch Eine Gruppe von ExekutivbeamtInnen engagiert sich seit einigen Jahren bei amnesty international.
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"Die Situation der Roma in der Slowakei ist katastrophal!" Das roma.theater.exil führte im November "cirvo, der taufpate", ein Stück über die slowakischen Roma, im Wiener Amerlinghaus auf. Im Gespräch mit der selbst aus der Slowakei stammenden Sängerin, Autorin und Menschenrechtsaktivistin Grace Latigo erzählen die slowakischen Roma-SchauspielerInnen des Ensembles aus dem Leben der Roma in ihrem Land. Ein Schreckensbild des Rassismus.
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